life on the danube
leben an der Donau

Donau Terraces

3. Prize Competition, Ingolstadt, Germany, 2013

Die Stadt-Skyline entlang der Donau wird durch wichtige öffentliche Gebäude und Bereiche hervorgehoben; sowohl historische als auch moderne, die jeweils eine wichtige kulturelle und zivilgesellschaftliche Funktion haben. Die Verbindung mit der Altstadt wiederherzustellen ist fortbleibend ein wichtiges Ziel der Stadt. Der Entwurf "Donau-Terrassen" verknüpft die Stadt wieder eng mit ihrem Fluss, erschafft dabei eine neue Uferzone für ein neues Lebensgefühl am Fluss und setzt neue Verkehrslösungen ein, um das aufgrund der mehrspurigen Straßen belastete und zusätzlich durch eine Mauer abgeschnittene Flussufer gut zugänglich zu machen. Zwei Maßstäbe machen den Vorschlag von OFICINAA aus. Den größeren Masstab schafft eine vereinigende städtische Form mit vier Plätzen. Aufgrund der Einsicht, dass mehr als ein Zugangspunkt zum Flusses notwendig ist, schlägt "Donau-Terrassen" vier  Plätze mit einer jeweiligen Schlüsselrolle vor, die durch eine Promenade verbunden sind. Jeder dieser öffentlichen Plätze verbindet einen eigenen wichtigen Teil der Altstadt mit der Donau, während die Promenade mit breiten und langen Sitzstufen den Menschen den Zugang zum Wasser ermöglicht. Hier wird der Raum zwischen dem alten Stadtrand/der  Mauer und der Donau gestärkt; die Geometrie und die Kontinuität des Materials der Plätze verstärken nicht nur die Identität der Stadt  am Fluss, sondern eröffnen unterschiedliche Stadt- und Flussebenen für größere, öffentliche Veranstaltungen und auch für Stellplätze.

The city skyline along the Danube is highlighted by important public buildings and areas; both historic and modern, each serving an important cultural and civic function. Reconnecting the old city centre is an important goal of the city. The proposal “Donau Terraces” re-connects the city with the river, generates a new precinct for riverine lifestyles, and implements new traffic solutions for the presently congested river edge-- currently cut-off by a 4-5 lane under used road, overgrown allées and high walls. Two scales define OFICINAA’s proposal. The larger scale creates a unifying civic figure with four plazas. Recognizing that more than one access point along the river is necessary, “Donau terraces” proposes 4 key plazas connected by a promenade. Each public plaza connects specific areas of the city to the Danube, while the promenade in the form of long stepped terraces offers people access to the water’s edge. This scale clarifies and strengthens the space between the old city edge/wall and the Danube River. The geometry and material consistency of the plazas not only heighten the presence of the existing city “castro” at the river’s edge but also organizes the grounds for the varying city-river levels, large public events and parking accesses.

Team:
David Birge, Hope Strode

 

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In seinem kleineren Maßstab konzentriert sich der Vorschlag von OFICINAA auf die Entwicklung und Belebung des Flussufers anhand modularer Klein-Strukturen für ein breites Angebot nach Jahreszeit und Interessen, wie Feuerstellen, Whirlpools, Kneippsche Wasserbecken, schwimmenden Pools, beheizte Plattformen, warme Essecken, Sonnenterrassen und saisonale Beete. Schwimmende Plattformen erlauben es, sich den Schwankungen des Wasserstandes anzupassen, um in kleinem Maßstab Möglichkeiten für kleine oder größere Gruppen, je nach Jahreszeit anzubieten. Im großen Maßstab wird der öffentliche Raum vergrößert und vernetzt und der Fluss für eine breite Bürgerschaft wieder Teil der Stadt. Die kleinen Eingriffe vermitteln darüber hinaus die individuelle Wahrnehmung und Nutzung des Flusses für die Stadt in den unterschiedlichen Witterungsverhältnissen und Jahreszeiten.

At the smaller scale OFICINAA’s proposal is focused on the river’s edge with the creation of modular micro-structures for temporal and tempering programs – fire pits, hot tubs, hydrotherapy basins, floating pools, heated platforms, warm food parlors, sun decks and seasonal gardens. This scale accommodates the changes of river levels with floating stations and expands the seasonal use for individual and small gatherings. While the large scale claims and expands the civic role of the river in the network of the existing public space the smaller interventions mediate the scale of the city and river with individual perception and uses throughout the seasons.

 

 

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